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Corporate Design mit LaTeX

Briefe und Visitenkarten

Das im folgenden vorgestellte Paket erlaubt die Erstellung von Briefen und Visitenkarten im "Corporate Design" Stil der LMU unter LaTeX. Dafür wurden die notwendigen Metricdateien aus den Fontdateien der Hausschrift erzeugt und die Styledateien: lmu-brief.sty und lmu-vcard.sty erstellt. Die Anleitung gilt für Linux, kann aber sinngemäss für andere Betriebssysteme verwendet werden.

Entpacken Sie die Datei lmu-brief.tgz (Download nur für Mitarbeiter) in Ihrem Heimatverzeichnis:

tar -xvf lmu-brief.tgz

Dies erzeugt ein Verzeichnis texmf mit allen nötigen Fontdateien, Metric Files, Styles und Logos. Falls texmf existiert, werden die Dateien hinzugefügt. ($HOME/texmf ist der Platz für private LaTeX-Komponenten.)

Führen Sie das folgende Kommando aus, damit LaTeX die neuen Dateien erkennt:

texhash $HOME/texmf

Zusätzlich werden die Skripte make-lmu-brief und filter_ligature.py in das bin-Verzeichnis eingefügt. Die Beispiele lmu-brief-muster.tex, vcard-muster.tex und ett-muster.tex werden in das Verzeichnis latex geschrieben.

Der Kommandosuchpfad $PATH sollte $HOME/bin enthalten, damit die obigen Skripte überall funktionieren. Falls das nicht der Fall ist, muss in $HOME/.bashrc folgendes hinzugefügt werden:

export PATH=$PATH:$HOME/bin

Führen Sie im Verzeichnis latex das folgende Kommando aus:

make-lmu-brief lmu-brief-muster.tex

Dies sollte eine pdf-Datei des Beispielbriefs erzeugen. lmu-brief-muster.tex enthält Kommentare, die die implimentierten Funktionen erläutern.

Nota bene: Die meisten Komponenten eines Briefes (Anschrift, Absender, Logos) sind optional. Wenn sie weggelassen werden, sind manchmal \vspace* nötig, um die vertikale Alignierung zu bewahren. Das Skript make-lmu-brief unterdrückt die gesprächige Ausgabe von LaTeX, nur Fehlermeldungen werden gefiltert und ausgegeben. In hartnäckigen Fällen kann man auch pdflatex direkt benutzen, aber dann muss man auf Ligaturen achten (siehe unten).

  • vcard-muster.tex
    ein Beispiel zum Drucken von Vistenkarten, die auf Standard 85x55mm Kartonvorlagen, wie sie in Schreibwarengeschäften verfügbar sind, gedruckt werden können.
  • ett-muster.tex
    kann benutzt werden, um auf 63x39.5mm Aufklebern zu drucken.

Warnung: Die LMU-Schriften haben keine speziellen Zeichen für die Ligaturen fi und fl wie LaTeX sie erwartet. Sie müssen deshalb mit f\/i und f\/l verhindert werden. Das Skript make-lmu-brief erledigt dies automatisch.

LMU Fonts

Um den LMU-Font in LaTeX-Dokumenten nutzen zu können müssen je nach verwendeter LaTeX-Distribution (texlive/miktex/xetex/luatex) unterschiedliche Vorbereitungen getroffen werden. Benutzer von XeTeX und LuaTeX kommen in den Genuss der Unterstützung von System-Fonts. Hier reicht es das Paket ttf-lmu-std-fonts zu installieren. Jene die unbedingt pdfLaTeX verwenden möchten müssen zusäztlich das Paket texlive-fonts-lmu installieren.

XeTeX

Den LMU-Font einzubinden ist hier recht schnell erledigt; es muss lediglich die Präambel des LaTeX-Dokuments um folgende Zeilen ergänzt werden:

\usepackage{fontspec}

Soll ab einer bestimmten stelle im Dokument mit dem Font FONTNAME gesetzt werden, dann fügt man an dieser Stelle zum Beispiel ein:

\setromanfont{FONTNAME}

Die Liste der verfügbaren LMU-Font-Namen erhält man mit folgendem Befehl in der Kommandozeile:

fc-list | grep LMU

Ein Minimalbeispiel mit Namen "test.tex", das im gesamten Dokument den LMU-Font "LMU CompatilFact" verwendet könnte so aussehen:

\documentclass[12pt,a4paper]{article}
\usepackage{fontspec}
\setromanfont{LMU CompatilFact}
\title{LMU Font Test}
\author{Max Mustermann}
\date{\today}

\begin{document}
\maketitle
\end{document}

Übersetzt würde das Dokument anschließend mit dem folgenden Befehl:

xelatex test.tex


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